{"id":25107656,"date":"2024-04-16T07:35:26","date_gmt":"2024-04-16T07:35:26","guid":{"rendered":"https:\/\/ivfschweiz.ch\/?page_id=25107656"},"modified":"2024-12-17T15:35:46","modified_gmt":"2024-12-17T15:35:46","slug":"aseptische-vitrifikation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ivfschweiz.ch\/index.php\/aseptische-vitrifikation\/","title":{"rendered":"Aseptische Vitrifikation"},"content":{"rendered":"<style>\/*! elementor - v3.20.0 - 10-04-2024 *\/\n.elementor-heading-title{padding:0;margin:0;line-height:1}.elementor-widget-heading .elementor-heading-title[class*=elementor-size-]>a{color:inherit;font-size:inherit;line-height:inherit}.elementor-widget-heading .elementor-heading-title.elementor-size-small{font-size:15px}.elementor-widget-heading .elementor-heading-title.elementor-size-medium{font-size:19px}.elementor-widget-heading .elementor-heading-title.elementor-size-large{font-size:29px}.elementor-widget-heading .elementor-heading-title.elementor-size-xl{font-size:39px}.elementor-widget-heading .elementor-heading-title.elementor-size-xxl{font-size:59px}<\/style>\n<h2>Aseptische Vitrifikation<\/h2>\n<p>Die sicherste und effizienteste Methode der Kryokonservierung von befruchteten und unbefruchteten Eizellen, sowie von Embryonen erfolgt derzeit \u00fcber die Vitrifikation oder auch Vitrifzierung genannt. Vitrifikation leitet sich von lateinischen Wort vitreum \u2013 Glas ab. Durch einen ultra-schnellen Abk\u00fchlprozess erfolgt die direkte Umwandlung von Fl\u00fcssigkeiten in eine nicht-kristalline, amorphe Struktur. Dies bedeutet, dass eine Eiskristallbildung beim Einfrierprozess unterbleibt. Dies ist enorm wichtig da Eiskristalle die Zellen sch\u00e4digen. Verglichen mit konventionellen Einfriertechniken (\u201eSlow Freezing Methode) werden so hohe \u00dcberlebensraten garantiert.<\/p>\n<p>Bei der Vitrifikation ist nicht nur der schnelle Einfrier- und Auftauprozess entscheidend um die Bildung von Eiskristallen in den Zellen zu vermeiden. Auch ein Kryoschutz f\u00fcr die Zelle ist unerl\u00e4sslich. Durch sogenannte kryoprotektive Substanzen wird die Zelle hydriert -das heisst der Zelle Wasser entzogen und das Risiko der Eiskristallbildung verringert.<\/p>\n<p>Da Kryopotektiva auch toxisch sind braucht es fein abgestimmte Kryoprotokolle und genau eingehaltene Expositionszeiten, um den Erfolg zu garantieren.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Wir verwenden dar\u00fcber hinaus ein aseptisches Vitrifikationsverfahren (aspetisch = keimfrei). Dies bedeutet, dass die eingefrorenen Zellen nicht direkt mit dem fl\u00fcssigen Stickstoff, indem sie eingelagert werden, in Kontakt kommen. Damit werden Kontaminationen der eingefrorenen Embryonen und Eizellen durch Viren, Bakterien oder andere sch\u00e4dliche Partikel vermieden und eine lange Kryolagerung ohne Qualit\u00e4tsverlust garantiert.<\/p>\n<p>\u00a0Die effiziente und vor allem sichere Anwendung der aseptischen Vitrifikation ist fester Bestandteil der t\u00e4glichen Arbeit in unserem Zentrum und k\u00f6nnen damit Erfolgsraten in den Kryozyklen vorweisen, die den Frischzyklen entsprechen.<\/p>\n<style>\/*! elementor - v3.20.0 - 10-04-2024 *\/\n.elementor-widget-image{text-align:center}.elementor-widget-image a{display:inline-block}.elementor-widget-image a img[src$=\".svg\"]{width:48px}.elementor-widget-image img{vertical-align:middle;display:inline-block}<\/style>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"568\" src=\"https:\/\/ivfschweiz.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/kryokonservierung_01-1024x727.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/ivfschweiz.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/kryokonservierung_01-1024x727.jpg 1024w, https:\/\/ivfschweiz.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/kryokonservierung_01-300x213.jpg 300w, https:\/\/ivfschweiz.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/kryokonservierung_01-768x545.jpg 768w, https:\/\/ivfschweiz.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/kryokonservierung_01.jpg 1413w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n<h2>Vorsprung durch Innovation und Forschung<\/h2>\n<p>Die Kryokonservierung ist der Dreh- und Angelpunkt der modernen Reproduktionsmedizin. Sie ist aber auch zugleich einer der sensibelsten und anspruchsvollsten Bereiche der Reproduktionsmedizin. Der Einsatz der Vitrifikation und gerade die aseptische Vitrifikation setzt viel Erfahrung und Expertise aber auch langj\u00e4hrige Forschung voraus. Durch Pionierarbeit von Experten wie die von Dr. Pierre Vanderzwalmen konnte die Vitrifikation bereits Ende der 1970er erfolgreich im Tiermodell angewendet, und sp\u00e4ter, erfolgreich in die Reproduktionsmedizin \u00fcbertragen werden. Dank der Zusammenarbeit mit Dr. Vanderzwalmen mit den fr\u00fcheren IVF Zentren Prof. Zech verf\u00fcgen konnten wir dieVitrifikation schon sehr fr\u00fch in unseren Laboren etablieren und die Vitrififiaktionsprotokollest\u00e4ndig verbessern. Wir verf\u00fcgen daher \u00fcber eine ausgesprochene Kompetenz im Bereich der Kryobiologie (siehe auch Fachpublikationen um den Bereich Kinderwunschmedizin)<\/p>\n<p>Auch die aseptische Vitrifikation mit dem &#8222;VitriSafe&#8220; System etwa wurde massgeblich vonDr. Vanderzwalmen und den IVF Zentren Prof. Zech entwickelt und immer weiter perfektioniert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aseptische Vitrifikation Die sicherste und effizienteste Methode der Kryokonservierung von befruchteten und unbefruchteten Eizellen, sowie von Embryonen erfolgt derzeit \u00fcber die Vitrifikation oder auch Vitrifzierung genannt. Vitrifikation leitet sich von lateinischen Wort vitreum \u2013 Glas ab. Durch einen ultra-schnellen Abk\u00fchlprozess erfolgt die direkte Umwandlung von Fl\u00fcssigkeiten in eine nicht-kristalline, amorphe Struktur. 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