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FAQ

IVF

Die Abkürzung IVF steht für die medizinisch unterstützte Reproduktionsmethode In-Vitro-Fertilisierung. Der Vorgang, der oft als „IVF-Reise“ bezeichnet wird, besteht aus mehreren Schritten: der Eizellenentnahme, der Auswahl möglichst bester Spermien, der In-Vitro-Befruchtung der Eizelle und schliesslich dem Einpflanzen des Embryos in die Gebärmutterhöhle.

Die In-Vitro-Fertilisierung ist die am häufigsten angewendete Technik in der Reproduktionsmedizin. Diese Methode hat seit den Anfängen im Jahr 1978 – damals kam das erste, damit gezeugte Kind zur Welt – Millionen von Paaren dabei geholfen, sich den Traum vom eigenen Kind zu verwirklichen.

Einfrieren von Eizellen und Spermien, z.B. „Social Freezing“

Unter „Social Freezing“ versteht man das vorsorgliche Einfrieren weiblicher und männlicher Geschlechtszellen in spezialisierten Labors, die einen hohen Grad an Sicherheit für die aufbewahrten Proben gewährleisten.

Das Einfrieren und konservieren von Eizellen und Spermien ist ein modernes medizinisches Verfahren, um z.B. die eigene Elternschaft zu planen, d.h. ggf. mit Hilfe einer Kinderwunschbehandlung zu einem späteren Zeitpunkt schwanger zu werden.

Ausserdem ist es eine Option für Krebspatientinnen, die sich einer Chemo- oder Strahlentherapie unterziehen müssen, um ihre Fruchtbarkeit zu erhalten. Auch für Frauen, die an Endometriose leiden und vor einer entsprechenden Operation stehen, trägt das präventive Einfrieren ihrer Eizellen zum Fertilitätserhalt bei.

Eizellenspende

Nicht jeder weibliche Körper entwickelt gesunde Eizellen, die Folge: Unfruchtbarkeit. Diese kann mit Hilfe von modernen Behandlungsmethoden, wie die Eizellenspende, überwunden werden. Die gespendete Eizelle wird im Reagenzglas (in vitro) mit einer Samenzelle befruchtet und der Embryo anschliessend der zukünftigen Mutter eingepflanzt.

Die Eizellenspende unterliegt verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen. . Eine Eizellenspende kann anonym oder wie in Österreich nicht anonym sein.  Bei einer nicht anonymen Eizellenspende hat das auf diese Weise gezeugte Kind das Recht, die Identität der Spenderin zu erfahren.

Die Details zur medizinischen Indikation, den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie zum Ablauf und möglichen Risiken müssen im persönlichen Arztgespräch geklärt werden.

Intrauterine Insemination (IUI)

Bei der intrauterinen Insemination (IUI) werden einer Frau zum Zeitpunkt des Eisprungs mit Hilfe eines dünnen Katheters Spermien des eigenen Partners oder Spenderspermien direkt in die Gebärmutter übertragen. Diese Methode kann mehrmals, also bei jedem Eisprung angewendet werden.

Zunächst zeigt eine Analyse der Spermien, ob eine intrauterine Insemination die gewünschte Wirkung haben könnte Ist dies der Fall, werden in der Klinik Spermien entnommen und anschliessend die Behandlung durchgeführt. Für die intrauterine Insemination kann auch mittels Samenspende durchgeführt werden.

Intracytoplasmische Spermieninjektion (ICSI)

Die Intracytoplasmische Spermieninjektion (ICSI) zählt zu den Techniken, womit bestimmte Ausprägungen männlicher Unfruchtbarkeit überwunden werden können. Die ICSI wurde in den 1990er Jahren entwickelt und kommt zum Einsatz, wenn die Qualität der Spermien unzureichend ist, z.B. wenn eine geringe Spermienkonzentration vorliegt oder Form und Beweglichkeit der Spermien stark beeinträchtigt sind.

Die Methode umfasst verschiedene Schritte:

  • hormonelle Stimulation der Eierstöcke und operative Entnahme von Eizellen
  • zur Befruchtung wird eine einzelne Samenzelle direkt in die Eizelle injiziert
  • anschließend Kultivierung und Einpflanzung des Embryos

Medizintourismus

Der Ausdruck Medizintourismus umschreibt die Wahl eines modernen Lifestyles als eine Kombination aus Tourismus und medizinischen Behandlungen. Reisende entdecken neue Destinationen und geniessen Ferien, während sie sich gleichzeitig einer medizinischen Behandlung unterziehen.

Nebst dem Entdecken neuer Länder und Kulturen ist der Medizintourismus auch dank der unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen in Europa sehr attraktiv. Dies erlaubt es Patienten, die für sie geeignetsten Therapien zu finden. Da Reisen noch nie so einfach war wie heute, haben sie Zugang zu ausländischen Kliniken und können alles im Voraus terminieren.

Prä-Implantations-Diagnostik (PGD/PID)

Die Prä-Implantations-Diagnostik ist eine genetische Analyse im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung bei vorliegender medizinischer Indikation. PGD/PID dient dazu, einer Eizelle oder einem Embryo, vor dem Transfer in die Gebärmutterhöhle, Zellmaterial zu entnehmen und gezielt auf erbliche genetische Krankheiten zu untersuchen. Das Ziel ist es, die Chancen für infertile Paare auf eine intakte Schwangerschaft und die Geburt eines gesunden Kindes zu erhöhen.

Samenspende

Eine Kinderwunschbehandlung mit Samenspende ist eine medizinische Reproduktionsmethode, die zur Anwendung kommt, wenn z.B. keine funktionsfähigen Spermien des Partners vorhanden sind.

Die Ursachen, weshalb Paare nicht mit eigenen Samenzellen schwanger werden können, sind sehr unterschiedlich: genetische oder mechanische Hindernisse, Beeinträchtigungen nach einer Chemotherapie eingeschlossen.

Kryokonservierung Kryokonservierung bedeutet das Einfrieren und „Lagern“ von menschlichen Zellen und Gewebe bei tiefen Temperaturen (-196°C), mit Hilfe von flüssigem Stickstoff. In der Reproduktionsmedizin werden spezifische Kryokonservierungstechniken (z.B. Vitrifikation) angewendet, um Samenzellen, Eizellen, befruchtete Eizellen, Embryonen in verschiedenen Stadien der Embryonalentwicklung (z.B. Blastozyste) einzufrieren und zu konservieren.

Das Auftauen und Bereitstellen für die entsprechende Kinderwunschbehandlung erfolgt mittels sicheren, genau abgestimmten Prozessen, durchgeführt von erfahrenen Biologen. Die Entwicklungsfähigkeit und Erfolgsrate unterscheiden sich nicht von jenen in sogenannten „Frisch-Zyklen“. Das bedeutet, dass genauso gute Chancen auf das Erreichen einer Schwangerschaft gegeben sind.